Pilze sind nicht verschwunden – sie schlummern im Boden

Pilze sind nicht verschwunden – sie schlummern im Boden

Pilze spielen eine weit größere Rolle für unsere Böden und Pflanzen, als es auf den ersten Blick scheint. Auch wenn in trockenen und heißen Zeiten kaum Fruchtkörper zu sehen sind, sind viele Pilze keineswegs verschwunden. Der BUND Berlin erklärt, was sich im Boden tatsächlich abspielt.

Der BUND Berlin weist darauf hin, dass die zunehmende Hitze und Trockenheit die sichtbare Pilzwelt in unseren Wäldern und Städten verändert. Bei vielen Arten erscheinen Fruchtkörper später, seltener oder für kürzere Zeit. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Pilze verschwunden sind: Ihr Myzel kann weiterhin im Boden oder Holz vorhanden sein.

Besonders interessant ist die enge Verbindung zwischen Pilzen und Bäumen. Mykorrhizapilze unterstützen ihre Wirtspflanzen bei der Aufnahme von Wasser und Nährstoffen und erhalten im Gegenzug Kohlenhydrate vom Baum. Gleichzeitig kann Trockenstress die Lebensgemeinschaften verändern – einige Pilzarten kommen mit den neuen Bedingungen besser zurecht als andere.

Der BUND betont damit, wie wichtig das weitgehend unsichtbare Netzwerk der Pilze im Boden für unsere Ökosysteme ist.

Zum vollständigen Artikel des BUND Berlin: „Die Pilze sind nicht weg – sie schlummern im Boden“


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